„Kämpfen lernen, um nicht kämpfen zu müssen.“

„Selbstverteidigung lernen, um sich nicht verteidigen zu müssen.“

 

Diese beiden Aussagen klingen zunächst paradox. Unter dem Hintergrund jedoch, dass jeder, der eine Kampf- oder Verteidigungssportart erlernt, seine Haltung im alltäglichen Leben automatisch für potentielle Täter ändert, machen sie Sinn.

Wenn ich eine solche Sportart beherrsche, strahle ich meinem Umfeld gegenüber eine besondere Art inneren Selbstwertgefühls aus, welches von potentiellen Tätern wahrgenommen wird und sie es vermeiden, mich als potentielles Opfer einzustufen und eventuell anzugreifen, auszubeuten, oder zu diskriminieren.

Das Angebot richtet sich an jeden, egal, ob jung oder "alt", ob Frau oder Mann. Hiermit soll die Kommunikation und die Respektbildung zwischen allen Menschen jeden Geschlechts und Alters gefördert werden, was nur bei einer möglichst breit gemischten Gruppe möglich ist.

Das Training zielt darauf hin, die Teilnehmer in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken. Dies geschieht durch Übungen, wie Meditation, die immer einen Teil des Trainings ausmacht, Selbstdisziplin, Respekt und Achtung vor dem Gegenüber, als auch Flexibilität es Körpers und Konzentration.

Muay Thai ist eine thailändische Kampfkunst, welche sich ursprünglich aus den Kampfsportarten Krabi Krabong und Muay Boran entwickelte. Die ersten Muay Thai Wettämpfe wurden, einer Legende nach, 1560 bei einem königlichen Fest in Yangoon bestritten.

Muay Thai, auch Thaiboxen genannt (freier Kampf), ist der Nationalsport Thailands. Diese Kampfkunst erfreut sich nicht nur in der sportiven Variante großer Beliebtheit. Sie ist auch sehr gut als effiziente Selbstverteidigung und Fitnesssport geeignet. Denn bei dieser Sportart wird nicht nur die Kraft und Geschwindigkeit sondern auch die Ausdauer und Koordination gefördert und gefordert. Teamgeist und gegenseitiger Respekt und Fairness spielen hierbei eine große Rolle.

Neben dem Muay Thai fließen noch Bestandteile des Jiu Jitsu in das Training mit ein, ebenso wie Anteile des Anti-Gewalt-Trainings, welche den Teilnehmers beibringen sollen, sich mit ihren eigenen Gewalt- oder Aggressionsimpulsen auseinanderzusetzen und sie kontrollieren zu lernen und sich oder anderen nicht zu schaden.

Beginn: 01.06.2013

Trainingszeiten: DIENSTAG 18:00 – 19:30 Uhr

Beitrag:  5€ pro Monat pro Teilnehmer unter 21 Jahren (halbjährlich 30€)

            10€ pro Monat pro Teilnehmer über 21 Jahren (halbjährlich 60€)

            (bei Wohngeld oder ALG II kann über eine Bescheinigung von uns für Kinder und           

             Jugendliche ein Zuschuss beantragt werden.)

Mindestalter: 10 Jahre

Trainer: Frank Schmitt

 

Zum Seitenanfang