Elternberatung -  Familienberatung in Form ambulanter flexibler erzieherischer Hilfen (FLEX)

Im Bereich der Familienberatung operieren wir auf der Basis der systemischen Betrachtung.

Die systemische Herangehensweise ermöglicht in der Umsetzung den Einsatz durchaus unterschiedlicher Interventionsmöglichkeiten, wie z.B. verhaltensorientiert, klientenzentriert, ko-kreativ, gruppendynamisch, gestaltorientiert, oder auch – wie z.B. in der Genogramm-arbeit – analytisch.

Ziel der Beratung ist immer wieder unter Bezug auf unser Leitbild die Stärkung des Systems, seine eigenen Kräfte und Fähigkeiten zu erkennen, sie anzunehmen und schließlich umzusetzen, um abschließend sukzessive in die Selbsthilfe überzuleiten.

Hierzu gliedert sich der Verlauf der Beratung in drei Schritte:

  1. Bedarfs-/ Auftragsklärung
  2. Umsetzung der in der ersten Phase ermittelten Aufträge durch Stärkungs- und Motivationsarbeit
  3. Ausschleichphase unter Reduzierung der Beratungstermine und Unterstützung der neuen eigenen Schritte des Systems.

Grundlage für die Beratungsarbeit ist die Wertneutralität gegenüber den Wünschen und Bedürfnissen des Systems und dessen Mitglieder, denn es ergeben sich aus allem Handeln primär Konsequenzen in Zusammenwirkung mit umliegenden Wertesystemen (Nachbarn, Schule/Ausbildungsstätte, Staat, Gesellschaft, u.a.), die schließlich vom beratenen System getragen werden müssen.

„Wenn ein Therapeut glaubt zu wissen, was für seinen Klienten gut oder schlecht, richtig oder falsch ist, stellt er sich über das therapeutische System." (Friedhelm Kron-Klees, „Familien begleiten")

Hierzu gliedert sich der Verlauf der Beratung in drei Schritte:

  1. Bedarfs-/ Auftragsklärung
  2. Umsetzung der in der ersten Phase ermittelten Aufträge durch Stärkungs- und Motivationsarbeit
  3. Ausschleichphase unter Reduzierung der Beratungstermine und Unterstützung der neuen eigenen Schritte des Systems.

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 Inhalte und Ablauf des Clearing

Umfang und Leistung richten sich individuell nach der Bedarfslage des zu betrachtenden Systems
Hierzu leisten wir aufsuchende Klärungsarbeit im sozialen und professionellen Netzwerk der Familie durch Kontaktaufnahme zu den spezifischen Personen oder Institutionen.
Sollte es aufgrund der Lage der Familie notwendig sein, Krisenintervention und Konfliktmanagement in der Familie zu leisten, nach Bedarf bieten wir dies im Rahmen des Clearing integrativ an.
Für Testdiagnostiken stellen wir im Rahmen des Clearings bei Bedarf Kontakte zu den entsprechenden Fachstellen, wie Psychologen, Heilpädagogen und Ärzten (professionelles Umfeld) her. Selber arbeiten wir mit mit familien- und individualdiagnostischen Verfahren, ebenso mit dem Genogramm, Das systemische Clearing beinhaltet weiterhin die Beobachtung familiärer Verhaltensmuster und wird durch systemische Gespräche mit allen relevanten Famiienmitgliedern im Einzel-und Gruppensettings.
Am Ende der Clearingphase erstellen wir einen umfassenden Clearingbericht über den sozialpädagogischen Status der Familie mit Empfehlungen zur möglichen weiteren Vorgehensweise.
Idealer Weise arbeiten wir nach dem vier-Augen-Prinzip mit zwei Personen.

Zielgruppen

Familien in Krisensituationen, in denen schwierige familiäre Konstellationen als Auslöser für Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen vermutet werden.
Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten, bei denen ein stationärer Aufenthalt in einer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung notwendig werden könnte.
Familien, deren Schwierigkeiten zwar bekannt sind, jedoch Unsicherheiten über den Umfang notwendiger erzieherischer Hilfen bestehen.
Pflegefamilien in der Krise mit Überforderungssituationen und Unsicherheiten in Bezug auf die Erziehung ihres Pflegekindes, ihrer Einstellung zur Herkunftsfamilie des Kindes und/oder Identitätsproblemen mit ihrer Rolle als Pflegeeltern.

Kosten

Die Kosten des Clearing ergeben sich aus dem Umfang des Systems und dem der Situation/Problemlage. Ebenso nach dem Umfang des Umfelds des zu betrachtenden Systems (soziales Netzwerk / professionelles Netzwerk)
Berechnet wird der Fachleistungsstundensatz des Trägers pro Mitarbeiterstunde.

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„Wo keine Hoffnung ist, muss man sie erfinden.“

(Marie-Luise Conen in „Aufsuchende Familientherapie“)

 

Wir bieten die aufsuchende Familientherapie im Rahmen der Hilfen zur Erziehung (§§ 27/31 KJHG) an. Dabei ist unser Handeln durch die systemische Perspektive geprägt. Die Fokussierung auf den „Symptomträger“ wird abgelöst von der Sicht auf den jeweiligen zwischenmenschlichen Lebenskontext.

Wesentliche Aspekte systemischen Handeln sind:

  •  In Beziehungen zu denken
  •  Sich an Kompetenzen und Ressourcen statt an Defiziten und Pathologien zu orientieren, dabei anzuregen statt zu instrumentalisieren
  •  Den Kontext, in dem die Begegnung stattfindet, zu klären und einen gemeinsamen Auftrag zu vereinbaren
  •  Sich auf Lösungen und auf die Zukunft auszurichten und weniger auf das Problem und die Vergangenheit
  •  Den Sichtweisen der Klienten respektvoll und wertschätzend zu begegnen
  •  So zu handeln, das die Denk- und Handlungsmöglichkeiten der Klienten erweitert werden
  •  Neugierig und „nichtwissend“ zu bleiben
  •  Neutral zu sein

Die aufsuchende Familientherapie hat sich vor allem bei sogenannten „Multi-Problemfamilien“ – Familien mit komplexen, bereits lange andauernden Problemen bewährt.

Wir gehen davon aus, dass die Probleme von heute auf den Entscheidungen von gestern basieren, die Familien aus ihrer Sicht gute Gründe haben, sich so zu verhalten. Wir wollen die Systeme ermutigen, Veränderung zu wagen, neue Lösungen / Entscheidungen im Umgang miteinander auszuprobieren. Im Laufe der Zusammenarbeit entwickeln die Familien Fähigkeiten, mit Problemen und Krisen konstruktiv umzugehen, sodass  eventuell neu auftretende Krisen von der Familie eigenverantwortlich gelöst werden können. Neben Methoden der systemischen Familientherapie berück-sichtigen wir auch andere verhaltenstherapeutische, analytische und gestalttherapeutische Ansätze.


 

Die durchschnittliche Dauer einer AFT beträgt sechs bis zwölf Monate mit wöchentlichen oder zweiwöchentlichen Sitzungen, im Einzelfall können auch andere Modalitäten vereinbart werden.

Die AFT beinhaltet folgende Leistungen:

  • Ausführung durch ausgebildete Familientherapeuten
  • Arbeit möglichst in Co-Arbeit mit Sozialpädagogen
  • Bereitstellung von Therapiematerial
  • Kooperation mit dem Jugendamt, Teilnahme an Hilfeplangesprächen und Helferkonferenzen (ausführliche Auftragsklärung)
  • Kooperation mit anderen Institutionen und Helfersystemen
  • Vor- und Nachbereitung, Dokumentation des Prozesses
  • Regelmäßige Fallsupervision

Zuständige Mitarbeiterin:

Barbara Lie  (System. Familientherapeutin)

Die Abrechnung erfolgt über Fachleistungsstunden zum Standardsatz des Trägers.

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Beratung und Begleitung von Jugendlichen und jungen Volljährigen
(INSPE / ambulantes betreutes Wohnen)

 

Ziel des „Life-Coaching“ ist es, ältere Jugendliche (ab 16 Jahre) und junge Volljährige in die Selbständigkeit zu führen.

Meist ist dies mit dem Bezug einer eigenen Wohnung verbunden, da die Verhältnisse des Herkunftssystems einen weiteren Verbleib dort nicht zulassen und es für alle Beteiligten aus verschiedenen Gründen sinnvoller ist, wenn der junge Mensch seinen eigenen Weg geht.

Weiterlesen: Beratung und Begleitung von Jugendlichen und jungen Volljährigen - INSPE

Kaum ein System ist so belastet, wie eines in dem ein Mitglied an einer Sucht erkrankt ist.

Wir betrachten Sucht als das weitestgehende Stadium einer – nach ICD10 – vorrausgegangenen Entwicklung über folgende Stufen:

  1. Genuss
  2. Gewohnheit
  3. Missbrauch
  4. Abhängigkeit
  5. Sucht

Weiterlesen: Fachbegleitung und Beratung von Familiensystemen mit Suchtproblemen

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